{"id":91,"date":"1995-08-26T22:00:09","date_gmt":"1995-08-26T20:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/tiger-on-tour.ch\/wordpress\/?p=91"},"modified":"2020-09-19T18:33:32","modified_gmt":"2020-09-19T16:33:32","slug":"schottland-95-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tiger-on-tour.ch\/wordpress\/?p=91","title":{"rendered":"Schottland &#8217;95 &#8211; Teil 2"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 9 &#8211; Samstag, 19. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nessie und andere Monster<\/h4>\n\n\n\n<p>Zeit zur Umkehr. Mit ein klein wenig Entt\u00e4uschung gehe ich in den n\u00e4chsten Tag. Ich w\u00e4re gern noch weiter nach Norden gefahren. Na ja, vielleicht beim n\u00e4chsten mal. Die erste Stunde Fahrt verf\u00fchrt auch nicht gerade zum Tr\u00e4umen. Im Gegenteil, die Strecke von Ullapool bis Inverness ist ziemlich langweilig. Aufgrund des wundersch\u00f6nen Wetters beschlie\u00dfen wir, die n\u00e4chste Nacht zu zelten. Zwei Zelte haben Volker und Schorsch dabei. Ralf und ich kaufen in Inverness Schlafs\u00e4cke und Isomatten. Wir nutzen unseren Aufenthalt zu einem kleinen Stadtbummel. Nebenbei besichtigen wir Inverness Castle, hier soll Macbeth seine Frau ermordet haben &#8211; sagt Shakespeare. Dementsprechend ist die Ausstellung im Castle gehalten, einschlie\u00dflich eines H\u00f6rspieles, nat\u00fcrlich Macbeth. Die F\u00fchrer sind in historische Uniformen gekleidet und f\u00fchren vor dem Schlo\u00df eine Art Wachwechsel auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag brechen wir wieder auf. Ein mu\u00df f\u00fcr jeden, der das erste Mal Schottland besucht ist nat\u00fcrlich ein Besuch am Loch Ness. Auch wir wenden uns nach S\u00fcden und fahren entlang des wohl ber\u00fchmtesten schottischen Sees nach Fort Augustus am Caledonian Channel. Das Gl\u00fcck, &#8220;Nessie&#8221; zu sehen, ist uns nicht verg\u00f6nnt. Am S\u00fcdende des Lochs verlassen wir wieder die Haupttouristenstrecke und fahren s\u00fcdlich von Loch Ness wieder zur\u00fcck. Abseits der Hauptstrecken findet man immer die kuriosesten Sachen, wie zum Beispiel eine alte Tankstelle in Tombreck. Eine Zapfs\u00e4ule an der Kreuzung, daneben ein kleines H\u00e4uschen. Kein Z\u00e4hlwerk an der S\u00e4ule oder sonstwo. Dem Preis nach mu\u00df der Verk\u00e4ufer die Benzinmenge gesch\u00e4tzt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile ist der Tag schon ein gutes St\u00fcck vorangeschritten und wir machen uns auf die Suche nach einem Zeltplatz. Der Erste gef\u00e4llt uns nicht, der Zweite ist bereits voll, wir schlagen unsere Zelte schlie\u00dflich in Alvie auf. Kurz vor dem Zeltplatz haben wir ein vielversprechendes italienisches Restaurant entdeckt. Auf dem Weg dorthin gibt es das zweite Mal ein Problem mit dem Linksverkehr. Diesmal ist es Schorsch, der auf die rechte Fahrbahn einbiegt. Nach diesem Schreck freuen wir uns auf ein gutes Abendessen. Das Essen hebt sich wohltuend von dem der letzten Tage ab.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Telegram<\/h4>\n\n\n\n<p>Ullapool &#8211; Alvie Umdenken: 1. Wir fahren wieder nach S\u00fcden. 2. Ab heute zelten wir auch. Dazu Schlafs\u00e4cke kaufen in <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Inverness\" target=\"_blank\">Inverness<\/a>. Castle besichtigt und Sightseeing. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Loch_Ness\" target=\"_blank\">Loch Ness<\/a> &#8211; ein weiterer See. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ungeheuer_von_Loch_Ness\" target=\"_blank\">Nessie<\/a> taucht nicht auf. Tanken in Tombreck &#8211; urig. Auf dem 3. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.campingintheforest.co.uk\/scotland\/aviemore\/glenmore-campsite\" target=\"_blank\">Zeltplatz<\/a> finden wir eine Unterkunft &#8211; in Alvie. Abendessen diesmal italienisch &#8211; aber keine Pizzas auf der Karte. Heute vergi\u00dft Schorsch f\u00fcr kurze Zeit den Linksverkehr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 10 &#8211; Sonntag, 20. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ruhetag<\/h4>\n\n\n\n<p>Unser Zeltplatz liegt in der N\u00e4he des Glen More Forrest Park, einem Erholungsgebiet mitten in den Grampian Mountains und offensichtlich einem beliebten Ausflugsziel. Wir verbringen den Tag am Strand. Vorher gibt es noch ein kleines technisches Problem mit Ralfs Guzzi. Nach einiger Suche haben wir die Ursache &#8211; eine Schraube der hinteren Bremsankerplatte hat sich gelockert und ist verloren gegangen. Eine Werkstatt ist zum Sonntag nicht aufzutreiben. Also mu\u00df bis morgen die vordere Bremse reichen. Am Nachmittag fahren wir noch ein kurzes St\u00fcck entlang des River Spey. Die Idee, noch schnell eine Distillerie zu besichtigen l\u00e4\u00dft sich nicht verwirklichen. Am Sonntag Nachmittag sind die, an denen wir vorbeikommen, geschlossen. Also nehmen wir uns die Whiskytour f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag vor und platzieren unsere Zelte auf einem Zeltplatz bei Aberlour, im &#8220;Whisky-Tal&#8221;. Nach uns treffen noch einige andere deutsche Motorradfahrer auf dem Zeltplatz ein. Wir nutzen die sp\u00e4te Nachmittagssonne, um W\u00e4sche zu waschen und diese zum Trocknen in die Sonne zu h\u00e4ngen. Am Abend machen wir einen Ausflug in den Ort. Das einzige Restaurant sperrt leider zu, als wir gerade eintreten wollen. Also begn\u00fcgen wir uns mit Fish &amp; Chips und nehmen uns ein paar Dosen Bier und Cider mit zum Zeltplatz.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Telegram<\/h4>\n\n\n\n<p>Alvie &#8211; Aberlour Ruhetag. Es ist ziemlich warm. Baden im Glenmore Forrest Park &#8211; einem Natur-Freizeitpark. Am Nachmittag noch ein kurzes St\u00fcck im Spey-Tal. Da Sonntag ist, haben die Distillerien geschlossen. Also fr\u00fche Zeltplatzsuche, W\u00e4sche waschen. Kein vern\u00fcnftiger Pub in der N\u00e4he. Nur Fish&amp;Chips und Bier\/Cider aus der Dose. Der Zeltplatz (ein paar km s\u00fcd\u00f6stlich von Aberlour) ist sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 11 &#8211; Montag, 21. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Malt Whisky Trail<\/h4>\n\n\n\n<p>Scotch Whisky &#8211; eines der bekanntesten schottischen Produkte. Hier, rund um das Spey Tal herum, befinden sich die meisten schottischen Whiskydistillerien. Und nat\u00fcrlich bietet jede einzelne dieser Distillerien F\u00fchrungen durch den Betrieb mit einer kleinen Kostprobe des Endproduktes an. Die erste Distillerie, die wir besuchen, ist Glenfiddich in Dufftown. Hier ist man auf Touristen eingestellt. Die F\u00fchrung ist kostenlos. Wir bekommen beim Betreten des Besucherzentrums ein Infoblatt in deutscher Sprache (es gibt auch franz\u00f6sisch, italienisch und japanisch), anschlie\u00dfend wird in einem Filmvortrag die Geschichte der Distillerie vorgestellt. Glenfiddich ist die einzige Distillerie, in der Whisky an einem Ort distilliert, gelagert und abgef\u00fcllt wird. Beim anschlie\u00dfenden Rundgang erfahren wir Einiges \u00fcber die Herstellung des edlen Getr\u00e4nks. Angefangen damit, da\u00df schottischer Whisky zweimal distilliert wird, im Gegensatz zum dreifach distillierten irischen Whisky, bis hin zur Auswahl der F\u00e4sser f\u00fcr die Lagerung des Whiskies. Am Schlu\u00df gibt es noch eine Kostprobe. Als Motorradfahrer m\u00fcssen wir da leider passen, aber auch darauf ist man eingestellt. Wir bekommen eine kleine Kostprobe zum Mitnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Dufftown haben wir auch die Gelegenheit, Ralfs Bremsen wieder zu reparieren. Ein Mechaniker schneidet uns eine Schraube mit dem gesuchten Gewinde zurecht. Am Nachmittag besichtigen wir noch eine zweite Distillerie &#8211; Strathisla in Keith, Home of Chivas Regal. Es geht hier etwas pers\u00f6nlicher zu. Wir bekommen Tee und Geb\u00e4ck, bevor wir auf eigene Faust die Distillerie erkunden k\u00f6nnen. Hier stehen alle Besch\u00e4ftigten unseren neugierigen Fragen bereitwillig gegen\u00fcber und erkl\u00e4ren uns, was wir bis dahin noch nicht wissen. Besonders interessant ist hier der letzte Teil des Besuchs &#8211; ein Geruchstest. Wir bekommen die Geruchsunterschiede verschiedener schottischer Whiskies vorgef\u00fchrt, Unterschiede zwischen Malt und Grain, Ostk\u00fcste und Westk\u00fcste, Highlands und Lowlands. Allein diese Erfahrung lohnt die 4 Pfund Eintrittspreis. Eine unangenehme Erfahrung dieses Tages haben wir der Sonne zu verdanken. Die Motorr\u00e4der sind auf dem Parkplatz der Distillerie in den erw\u00e4rmten Asphalt eingesunken und umgefallen. Ralf mu\u00df erneut den Z\u00fcndkerzenstecker austauschen, Volker hat&#8217;s schlimmer erwischt, die Verkleidung ist gebrochen. Wir reparieren notd\u00fcrftig mit Klebeband und fahren noch ein gutes St\u00fcck nach S\u00fcden. Am n\u00e4chsten Tag wollen wir Edinburgh erreichen. Wir \u00fcberqueren den Devil&#8217;s Elbow. Die Suche nach einem Zeltplatz f\u00fchrt uns dann bis nach Rattray. Der Zeltplatz ist zwar mehr eine Art Sommerdomizil f\u00fcr \u00e4ltere B\u00fcrger, aber wir bleiben ja nur f\u00fcr eine Nacht. Abendessen gibts bei einem Fast-Food-Chinesen im Stadtzentrum. Wir sitzen dann noch bis sp\u00e4t in der Nacht vor dem Zelt und feiern unseren letzten gemeinsamen Abend, Schorsch will am n\u00e4chsten Tag nach Hull fahren, Claudia, Volker, Ralf und ich wollen noch 2 Tage in Edinburgh verbringen, bevor wir uns auf den Heimweg machen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Telegram<\/h4>\n\n\n\n<p>Aberlour &#8211; Rattray Whisky. Das Hauptprodukt dieser Gegend. Nach Fr\u00fchst\u00fcck in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dufftown_(Schottland)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dufftown<\/a> Besichtigung der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Glenfiddich\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Glenfiddich-Distillerie<\/a>. Tourismus pur. Infos und F\u00fchrungen in englisch, franz\u00f6sich, deutsch, italienisch und sogar japanisch. Auf die obligatorische Kostprobe m\u00fcssen wir leider verzichten &#8211; bekommen daf\u00fcr kleine Fl\u00e4schchen mit auf den Weg. Guzzi reparieren &#8211; eine Schraube an der Bremsankerplatte fehlt bereits seit gestern. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strathisla\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Strathisla Distillerie<\/a> in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Keith_(Schottland)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Keith<\/a>. Gem\u00fctlicher und weniger Touristen. Tee mit Geb\u00e4ck, individuelle Besichtigung, Geruchsprobe. Unangenehme Erfahrung: Die Motorr\u00e4der sind auf dem weichen Belag des Parkplatzes eingesunken und umgefallen. Notd\u00fcrftige Reparatur, der zweite Z\u00fcndkerzenstecker f\u00fcr die Guzzi. Weiter noch ein gutes St\u00fcck nach S\u00fcden. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/passknacker.com\/paesse_details.php?pass=9410\" target=\"_blank\">Cairnwell Pass\/&#8221;Devis&#8217;s Elbow&#8221;<\/a>. Camping in <a href=\"https:\/\/www.google.ch\/maps\/place\/Rattray,+Blairgowrie+and+Rattray,+Blairgowrie,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich\/@56.5958259,-3.338512,2669m\/data=!3m2!1e3!4b1!4m8!1m2!2m1!1scamping!3m4!1s0x4886135cff3a7bef:0x876388e55e907c!8m2!3d56.5930881!4d-3.3340394\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rattray<\/a> &#8211; nicht so toll. Fast-Food Chinesisch und ein langer Abend bei Kerzenschein auf dem Campingplatz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 12 &#8211; Dienstag, 22. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Edinburgh<\/h4>\n\n\n\n<p>Am Morgen hei\u00dft es Abschied nehmen. Wir fr\u00fchst\u00fccken in einem Hotel an der Stra\u00dfe nach Perth. Anschlie\u00dfend tragen Volker und Schorsch noch die Endausscheidung im Billard um den Urlaubsmeister-Titel aus. Nach der \u00dcberquerung der Br\u00fccke \u00fcber den Firth of Forth trennt sich Schorsch von uns. Wir fahren nach Edinburgh und schlagen unser Zelt f\u00fcr zwei N\u00e4chte auf dem Campingplatz Muirhouse auf &#8211; nicht die beste Wahl, man ist zwar schnell mit dem Bus in der Innenstadt, aber die sanit\u00e4ren Anlagen lassen sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Nebenan liegt ein Golfplatz, ist aber leider ausgebucht. Wir besichtigen die Stadt, wandern hoch zur imposanten Burg und genie\u00dfen den Blick vom Burgberg hinab auf die Stadt. Am Abend regnet es. Volker schl\u00e4gt vor, in einem kleinen Pub, &#8220;gar nicht weit entfernt&#8221;, zu Essen. Wir sind einverstanden und machen uns auf den Weg. Die angek\u00fcndigten &#8220;10-20 Minuten&#8221; strecken sich zu einer guten Dreiviertelstunde bis wir endlich in Cramonds ankommen und dort auch den versprochenen Pub finden. Der entsch\u00e4digt allerdings f\u00fcr den langen Weg.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Telegram<\/h4>\n\n\n\n<p>Rattray &#8211; Edinburg Abschied von Schorsch. Er will direkt zur F\u00e4hre. Ein letztes Billard-Duell mit Volker zum Fr\u00fchst\u00fcck. Trennung am <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Forth_Road_Bridge\" target=\"_blank\">Firth of Forth<\/a> &#8211; Br\u00fccke mit Maut f\u00fcr Autos, Motorr\u00e4der sind wieder frei\u00a0;-))) <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.caravanclub.co.uk\/club-sites\/scotland\/edinburgh\/edinburgh-caravan-club-site\/\" target=\"_blank\">Zeltplatz Edinburgh-Muirhouse<\/a> ist nicht die beste Wahl. Stadtbummel rund um die Burg. Abendspaziergang an der K\u00fcste in der N\u00e4he des Campingplatzes. Volkers &#8220;10 minuten bis zum Pub&#8221; werden zu einer guten 3\/4-Stunde. &#8220;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.google.ch\/maps\/place\/The+Cramond+Inn\/@55.9751499,-3.2965596,15.93z\/data=!4m5!3m4!1s0x4887c5fe53f0da91:0xf6d805377f01bf72!8m2!3d55.9797173!4d-3.3000398\" target=\"_blank\">The Cramond Inn<\/a>&#8221; &#8211; sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/embed?mid=1iY7MJTpUh3SmHDtq5y8G-jo2BNrvMEJ1\" width=\"640\" height=\"480\"><\/iframe>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 13 &#8211; Mittwoch, 23. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir bleiben noch einen weiteren Tag in Edinburgh, machen eine der typischen Touri-Stadtrundfahrten mit und gehen zum Shopping. Petrus belohnt uns mit Sonnenschein und so sitzen wir eine Weile unterhalb der Burg in einer der wundersch\u00f6nen Parkanlagen. Irgendwie ist &#8220;die Luft raus&#8221;. Meine Gedanken sind schon bei der Heimfahrt. Den Abend verbringen wir wieder im Cramonds Inn, irgendwie gef\u00e4llt uns dieser Pub. Und nach ein paar Guinness ist auch der einsetzende Regen auf dem R\u00fcckweg zu ertragen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Telegram<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Edinburgh\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Edinburgh<\/a> Sightseeing, Stadtrundfahrt, Shopping, Sonnen. Abends f\u00e4ngt es an zu regnen. Der erste Regen nach 1 1\/2 Wochen in Schottland!!! Am Abend wieder &#8220;The Cramond Inn&#8221;. Nach ein paar Guinness ist der Regen ertr\u00e4glich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 14 &#8211; Donnerstag, 24. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Heimw\u00e4rts<\/h4>\n\n\n\n<p>Am Morgen des dritten Tages regnet es. Wir entschlie\u00dfen uns, heute direkt nach Hull zu fahren. Die Heimfahrt beginnt grauenvoll. Es regnet in Str\u00f6en, die Stra\u00dfe ist voller Lastwagen. So werden die ersten 2 Stunden zur Qual. V\u00f6llig durchgefroren rasten wir kurz nach der englischen Grenze, als der Regen aufh\u00f6rt. Hoffnung auf eine angenehmere Fahrt kommt auf. Wir fahren in Richtung Newcastle. Es ist windig, aber es bleibt zum Gl\u00fcck trocken. Ab Newcastle fahren wir Autobahn. Wir wollen jetzt m\u00f6glichst schnell zum F\u00e4hrhafen. Aber die Strecke nach Hull &#8220;zieht sich&#8221;. Wir kommen gegen 4 Uhr am Terminal an und kaufen uns die Tickets nach Zeebrugge. Um 5 Uhr k\u00f6nnen wir an Bord gehen. Duschen, zu Abend essen und noch ein paar Bier an der Bar, dann fallen wir in unsere Kojen, es war doch ein recht anstrengender Tag.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Telegram<\/h4>\n\n\n\n<p>Edinburgh &#8211; Hull Es hat die Nacht durch geregnet und h\u00f6rt nicht auf. Wir beschlie\u00dfen, heute noch zur F\u00e4hre zu fahren. Aufbruch im Regen, es h\u00f6rt erst kurz vor der <a href=\"https:\/\/www.google.ch\/maps\/place\/Grenzstein+England%2F+Schottland\/@55.3536973,-2.4788827,19.13z\/data=!4m8!1m2!2m1!1scamping!3m4!1s0x487d853390b69f79:0x900113ec9e76b30b!8m2!3d55.3543183!4d-2.4778542\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">englischen Grenze<\/a> auf. Jetzt nur noch windig. Die Strecke zieht sich hin. Gegen 4 p.m. Ankunft in <a href=\"https:\/\/www.google.ch\/maps\/place\/Hull+Ferry+Terminal\/@53.7411452,-0.2824238,17.81z\/data=!4m8!1m2!2m1!1scamping!3m4!1s0x487f176d9d902e01:0xfb679da9d6aca237!8m2!3d53.7408515!4d-0.2812658\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hull<\/a>. Tickets nach Zeebrugge kaufen, 5 Uhr an Bord gehen, duschen, noch ein paar Bier an der Bar und dann wie tot in die Kojen fallen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 15 &#8211; Freitag, 25. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcber 250 km quer durch Belgien und einen unfreundlichen Empfang in der ersten deutschen Rastst\u00e4tte bei Aachen. Hier trennen sich unsere Wege. Volker und Claudia wollen heute noch heim. Ralf und ich fahren nach Mainz. Bei Koblenz schlafe ich fast auf der Autobahn ein. Wir rasten. Die letzten Kilometer gehen wieder. Am fr\u00fchen Nachmittag erreichen wir Budenheim bei Mainz. Freddi, bei dem wir \u00fcbernachten wollen, ist noch nicht da. Wir spazieren kurz durch das Viertel, rasten kurz in der kleinen Kneipe nebenan und warten die letzte Stunde auf dem Parkplatz. Am Abend gibts Pizza.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Telegram<\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.google.ch\/maps\/place\/Zeebrugge+(P%26O+North+Sea+Ferries)\/@51.3369509,3.1840142,16.53z\/data=!4m8!1m2!2m1!1scamping!3m4!1s0x47c4a9835e29a5ed:0xe704baf270012ae7!8m2!3d51.340609!4d3.1891465\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zeebrugge<\/a> &#8211; Budenheim Autobahn quer durch Belgien. Rast an der ersten Rastst\u00e4tte nach der deutschen Grenze &#8211; Null Service. Abschied von Claudia und Volker &#8211; die Beiden wollen direkt nach Hause. Ralf und ich fahren nach Mainz. Pizzas zum Abendessen und Freude auf zu Hause.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 16 &#8211; Samstag, 26. August 1995<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen eskortieren wir Freddi nach Erlangen. 2 Motorr\u00e4der und eine <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Citro%C3%ABn_2CV\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ente<\/a> &#8211; eine seltsame Kolonne.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 3898 km bin ich auf den Geschmack gekommen. Die Inseln werden so langsam zu meinem bevorzugten Urlaubsziel. Im n\u00e4chsten Jahr werde ich nochmal zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n<iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/embed?mid=17Y4j6Mw40MzS-tdzSBjvkVqBV-lC86z0\" width=\"640\" height=\"480\"><\/iframe>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 9 &#8211; Samstag, 19. August 1995 Nessie und andere Monster Zeit zur Umkehr. Mit ein klein wenig Entt\u00e4uschung gehe ich in den n\u00e4chsten Tag. 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