Donnerstag, 28. Juni 2001
Motorradtour Französische Alpen 2001
München – Lauchringen Treffpunkt für die Alpentour ist Lauchringen an der Schweizer Grenze. Vorab gebuchte Unterkunft im Hotel Deutscher Kaiser. Anreise von München über Augsburg, Ulm, Konstanz (Bremsbeläge wechseln) und Schaffhausen. Alle anderen kommen aus Erlangen über Heilbronn, Stuttgart, Donaueschingen (A6, A81).
Freitag, 29. Juni 2001
Lauchringen – Bourg St. Maurice Quer durch die Schweiz noch als Anreise. Deshalb Autobahn bis Martigny. Hier beginnt die Bergtour. Erster Halt am Col de la Forclaz – die erste von über 20 Passstrassen. Der Rest des Tages führt uns in grossem Bogen westlich um den Mont Blanc. Zwei weitere Pässe (Col des Saisies und Cormet de Roselend) befor wir in Bourg-St. Maurice ankommen. Campingplatz liegt an der Strasse nach Les Arcs und bietet eine günstige Übernachtungsmöglichkeit.
Samstag, 30. Juni 2001
Bourg St. Maurice – La Grave Vor dem Einstieg zum ersten Pass machen wir noch einen kleinen Abstecher nach Valmorel, sonst sind wir hier nur zum Skifahren. Jetzt wirkt alles etwas verschlafen. Die Querverbindung über Doucy zum Col de la Madeleine ist wegen eines Erdrutsches gesperrt. Deshalb zurück ins Tal. Brotzeit am Col de la Madeleine, weiter in die Maurienne. In den Tälern ist es brütend warm. Von St. Jean-de-Maurienne starten wir zum Col de la Croix de Fer. Le Bourg-d’Oisans. Es wird immer wärmer. Schleife über Alpe-d’Huez und den Col de Sarenne nach La Grave-la Meije. Der Campingplatz hier liegt auf ca 1500 Meter Höhe und es wird am Abend recht kühl.
Sonntag, 1. Juli 2001
La Grave – Antibes Vorteil des hochgelegenen Campingplatzes – wir sind im nu am Col du Lautaret, dem ersten Pass des heutigen Tages. Den Col du Galibier heben wir uns für die Rückfahrt auf. Auf uns warten heute mit dem Col d’Izoard, dem Col de Vars und dem Col de la Bonette drei weitere Highlights der Tour. Die Route zum Cime de la Bonette, die höchste Passstrasse Europas ist leider wegen eines Schneefeldes unpassierbar. Aber der Col de la Bonette ist mit 2802 Meter Hö trotzdem der höchste Punkt der Tour. Der Abstieg führt uns ins Tal des Var, dem wir bis nach Nice folgen. Nach einer kurzen Route zum Cap de Ferrat suchen wir uns einen Zeltplatz in Richtung Antibes.
Montag, 2. Juli 2001
Antibes Ruhetag. Sonnen, Baden und Erholen.
Dienstag, 3. Juli 2001
Antibes – La Grave Die Heimfahrt startet mit ein paar kleineren Pässen auf der Route Napoleon nach Castellane. Brotzeit am Lac de Castillion. Durch ein Wirrwar von rötlichen Felsen beginnt die Auffahrt zum Col de la Cayolle. Es ist fast unerträglich warm. Die Abfahrt durch die Gorges du Bachelard führt durch schmale Felsschluchten nach Barcelonette. Über Embrun fahren wir weiter nach Briancon. Alle sind ziemlich fertig. Da wir keinen akzeptablen Campingplatz finden, überqueren wir nochmal den Col du Lautaret und beenden die Tagesetappe wieder in La Grave-la Meije. Die Temperaturen erscheinen niedriger als 3 Tage zuvor.
Mittwoch, 4. Juli 2001
La Grave – St. Oyen Die letzten 3 Pässe in den französischen Alpen: Col du Galibier, Col du Telegraphe und Col de l’Iseran. Verlorener Öleinfüllstutzen (Stefan) – provisorisch abgedichtet. Rast in Bourg-St. Maurice. Über den Col du Pit. St. Bernard ins Aostatal (Italien) und Auffahrt zum Grd. St. Bernard. Hier erwischt uns ein Gewitter, aufgrund dessen wir in St. Oyen übernachten.
Donnerstag, 5. Juli 2001
St. Oyen – München Letzter gemeinsamer Pass – Grd. St. Bernard. In Martigny trennen sich unsere Wege. Heimfahrt über Autobahnen. Ich entscheide mich für die Strecke über den Furka und Oberalppass. Chur – Bregenz – Lindau – Memmingen – München.
Fazit
Einmalige Pässe, …