Freitag, 23. Juni 2006
Rimini und Zurück – Die Zweite
Einsammeln der Biker auf dem Weg: Würzburg (ich) – Herzogenaurach (Ralf) – Erlangen (Stefan) – Feucht/Moosbach (Wolfgang). Nachmittags bei strahlendem Sonnenschein zur Bahnverladung nach München-Ostbahnhof. Die Verladung der Motorräder beginnt um 20 Uhr. Wir haben gelernt und nahmen nur «leichtes Handgepäck» mit zum Zug. Danach heisst es Zeit totschlagen bis um 21:50 endlich der Zug nach Rimini abfährt. Wir im Liegewagen – die Motorräder ein paar Wagen weiter hinten. Unser 5-l-Fass hält nicht lange…
Samstag, 24. Juni 2006
Frühstück im Zug gegen 6:00 Uhr. Ankunft in Rimini 6:50. Nach ca 1 Stunde haben wir auch die MOtorräder abgeladen und verlassen die Stadt in Richtung Berge – je höher, desto &kühler. Erster Stop in San Marino – Capuccino. Unser Ziel für die nächsten 2 Tage: entlang der Bergkette der Appeninen nach Nordwesten.
Am Nachmittag beginnen wir mt der Suche nach einem Campingplatz in San Piero a Sieve – erfolglos – Navi und Wegweiser führen uns ins Nichts. Der nächste Campingplatz ist in 11 km angeschrieben. Wir folgen den Schildern nach Monte di Fo. Guter Campingplatz mit Pool, sehr sauberen Sanitäranlagen, Shop, Restaurant und Fernseher (WM-Achtelfinale Deutschland gegen Schweden). Pool – Achtelfinale – Abendessen im Restaurant. Lediglich der Weg zwischen Zelt und Toiletten ist etwas lang… Vom Spiel Argentinien – Mexiko (2:1) lassen wir uns am nächsten Morgen berichten.
Sonntag, 25. Juni 2006
Aufstehen – Zusammenpacken – Zahlen – Frühstücken. Dann geht’s auf die zweite Tagesetappe. Nach wenigen hundert Metern die erste Spitzkehre zum Passo di Futa. Teilweise leitet uns das Navi auf abenteuerliche Wege. MIttagessen in Riolunato am Fuss des Monte Cimone. Dann weiter zum Passo di Radici – offenbar DER lokale Motorradtreff. Kurz nach dem Pass leitet uns das Navi mal wieder auf Forstwege («Enduro-Navi»). Also umdrehen und eine SChleife nach Süden. Auf dem Weg zum letzten Pass ein kurzer Stop – Wolfgang’s Bremsbeläge sind fast runter – aber es hilft nichts – die nächste Werkstatt kommt frühestens nach dem Pass auf dem Weg nach Parma. Also vorsichtiger weiter! Wir bestimmen Castelnove ’ne Monti als Ziel – in der Hoffnung auf ein Hotel und eine Werkstatt. Das Ergebnis von England – Ecuador registrieren wir bei der Ankunft im Hotel (1:0), am Abend Achtelfinale Holland – Portugal (0:1) bei Bier, Wein und Sandwiches auf der Piazza gegenüber dem Hotel.
Montag, 26. Juni 2006
Der grösste Teil des Vormittags geht für das Wechseln der Bremsbeläge drauf. Die Werkstatt hat zwar die neuen Beläge da – aber der Lehrling (?) verwechselt vorn mit hinten und darf deshalb alles nochmal machen. Wir haben inzwischem in Ruhe alles gepackt und warten im Eiscafe auf Wolfgang. Halb 11 geht’s los in Richtung Parma – Ziel für heute ist Livigno. Auf dem Weg nach Parma finden wir noch ein paar schöne kleine Bergstrassen, danach geht’s über die Autobahn durch die Poebene – bei sengender Hitze. Vorbei am Lago d’Iseo nach Norden – es ist immer noch heiss – Rast an der Auffahrt zum Passo di Gavia. Hier sind die Temperaturen wieder auszuhalten.
Wir erreichen Livigno kurz nach 6 und sehen gerade noch die letzten Minuten von Italien – Australien (1:0). Pizza wie üblich und Zimmer im Hotel Bivio. Leider wird der Wellness-ereich gerade umgebaut – schade.
Dienstag, 27. Juni 2006
Kurzes Shopping in Livigno. Dann los in Richtung Heimat. Keine Probleme mit Tunnel und Schweizer Zoll, aber Strassenbauarbeiten entlang der Strasse durchs Engadin… Piller Höhe, Mittagessen bei Neuner in Imst/Brennbichl. Hahntennjoch und Oberjoch, dann A7. Auflösungserscheinungen: Wolfgang am Kreuz Feuchtwangen auf die A6, Ralf und Stefan ab Bad Windsheim in Richtung Herzogenaurach/Erlangen, ich fahre über Biebelried und Randersacker nach Würzburg.
Fazit
Die erste Tour ohne Regenschauer – aber dafür umso wärmer. In den Bergen kann man es aushalten.